Mai 14 2009

McDonalds: Gratis-WLAN stört Burgerverkauf

Australische Franchisenehmer beklagen Dauersurfer

Gratis-WLAN bereitet australischen Franchisenehmern Kopfzerbrechen (Foto: mcdonalds.de)

Sydney (pte/14.05.2009/06:10) - Mit kostenlosem Webzugang möchte die Fast-Food-Kette McDonalds http://www.mcdonalds.com Kunden in ihre Filialen locken. Das Angebot wird von den Gästen gerne angenommen, bringt aber auch Probleme mit sich, wie das australische Technik-Portal ITnews berichtet. Demnach hätten sich Franchisenehmer bereits darüber beklagt, dass surfende Gäste im Durchschnitt mehr als dreimal länger im Restaurant verbleiben. Oft würden andere Kunden, die lediglich eine Mahrzeit einnehmen wollen, keine freien Plätze finden.

Während der Service in Österreich beispielsweise erst kürzlich gestartet ist, bietet die australische Niederlassung des Burgerverkäufers den Dienst bereits seit einem halben Jahr an. “Mittlerweile haben wir die Anzahl von einer Mio. Usersessions erreicht. Bis Ende des Jahre erwarten wir eine Zahl von knapp vier Mio.”, berichtet Anthony Rosenkowitz, zuständiger IT-Projektmanager bei McDonalds Australien. Die durchschnittliche Dauer einer Session betrage 35 Minuten, während ein Gast, der nur isst, lediglich zehn Minuten auf dem Platz verweilen würde. Aus diesem Grund sei im Moment angedacht, eine gewisse Trennung der Plätze für surfende und essende Gäste zu schaffen. Gelten soll dies vor allem in den Stoßzeiten.

Hierzulande erwartet man derartige Probleme nicht. “Der Service wird von unseren Kunden sehr gut angenommen und auch die Franchisenehmer schätzen den Dienst sehr”, meint Michael Slamanig, Sprecher McDonalds Österreich. Bisher hätte es ausschließlich Lob für das Angebot gegeben, fügt er hinzu. Seit kurzem ist es den Restaurantgästen in Österreich möglich, den Webservice kostenlos zu nutzen. “Der Kunde unterliegt hierbei keinerlei Einschränkungen”, so Slamanig. Das gelte sowohl für die Dauer als auch für das anfallende Downloadvolumen. Gästen in deutschen McDonalds-Filialen steht der kostenlose Zugang für eine Stunde zur Verfügung. (Ende)

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Mai 13 2009

Hulbee positioniert sich als Google-Herausforderer

Begriffswolke hilft bei Eingrenzung und Spezifizierung der Ergebnisse

Begriffswolke hilft bei der Verfeinerung der Ergebnisse (Foto: hulbee.com)

Kreuzlingen (pte/13.05.2009/12:30) - Mit Hulbee http://www.hulbee.de startet heute, Mittwoch, eine Suchmaschine, die den Anspruch erhebt, dem User rascher und genauer die gewünschten Suchergebnisse zu liefern. Gelingen soll das durch die Integration einer Datenwolke, mithilfe derer die Ergebnisse verfeinert werden können. “Der Nutzer grenzt damit selbst das gewünschte Themengebiet ein und umgeht damit auch das lästige Blättern durch die Ergebnisseiten”, erläutert Andreas Wiebe, Geschäftsführer des Hulbee-Entwicklers Grossbay http://www.grossbay.com , im Gespräch mit pressetext.

Nach Eingabe eines Suchbegriffs liefert Hulbee neben ersten Ergebnissen auch eine Reihe von Stichwörtern in Form einer Begriffswolke am linken Rand. Diese können vom Nutzer ausgewählt und somit in die Suche eingebunden werden. Die Suchergebnisse werden auf diese Art weiter eingegrenzt. Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden, bis Hulbee das gewünschte Ergebnis anzeigt. Als Basis greift Hulbee auf die Suchergebnisse von Yahoo zurück, wodurch der Index etwa 46 Mrd. Webseiten umfasst. Im Hintergrund setzen die Entwickler diverse Technologien ein, mithilfe derer Suchwörter miteinander verknüpft werden und somit die Datenwolke erstellt wird.

“Jeder Suchbegriff steht im Zusammenhang mit weiteren Schlüsselwörtern. Auf diese Weise wird der Nutzer von Hulbee bei der Suche permanent unterstützt, indem auch Wege aufgezeigt, an die der User möglicherweise gar nicht gedacht hat”, erklärt Wiebe. “Data Cloud ist der Begriff, der diese Art der Suche am besten beschreibt. Hulbee setzt den gesuchten Begriff in semantische Zusammenhänge. Durch die thematische Aufbereitung erschließen sich dem User auch unbekannte Zusammenhänge. Die Informationsflut wird zudem auf ein sinnvolles und überschaubares Maß reguliert”, erklärt Wiebe.

Die Entwickler arbeiten laut Wiebe bereits seit 14 Jahren an der Applikation, mit der das Suchen und Finden erneuert werden soll. Dabei konzentrieren sich die Programmierer nicht ausschließlich auf den Web-Bereich, sondern arbeiten ebenso an einer Desktopversion ihrer Suchtechnologie. Diese soll es Usern schließlich ermöglichen, bestimmte Dokumente aufzufinden, ohne tatsächlich den Dateinamen oder Speicherort kennen zu müssen. “Darüber hinaus eignet sich die Data Cloud ebenso für den Einsatz in CMS-Systemen”, so Wiebe. Die Wolke sei beliebig anzapfbar, könne in verschiedene Systeme integriert und zur Informationssuche verwendet werden. (Ende)

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Mai 13 2009

D-Link schützt Router mit Captchas

Schutzmaßnahme gegen Trojaner-Atttacken auf DNS-Einstellungen

Cpatcha als Router-Schutz (Foto: D-Link)

Fountain Valley (pte/13.05.2009/06:15) - Der Netzwerkspezialist D-Link http://www.dlink.com setzt auf Captcha-Bildrätsel, um damit die Sicherheit seiner Router für Privatnutzer und KMUs zu verbessern. Unter anderem will das Unternehmen seine Kunden damit vor Trojanern schützen, die Router manipulieren. Denn derartige Schadprogramme können dazu führen, dass der gesamte Datenverkehr ins Netzwerk des jeweiligen Angreifers umgeleitet wird. Fraglich ist allerdings, wie viel zusätzlichen Schutz Captchas tatsächlich bieten können - denn die Bildrätsel sind in ihren klassischen Anwendungsbereichen mittlerweile deutlich unter Druck geraten. Eine Reihe von Cyberattacken hat in letzter Zeit die Router von Heim- und KMU-Netzwerken angegriffen, so D-Link. Die Methode ist beispielsweise von Juni 2008 bekannt, als der Trojaner “Zlob” für Aufsehen sorgte. Die jeweilige Schadsoftware versucht, in den Router einzudringen und dessen DNS-Einstellungen zu verändern. Gelingt eine derartige Attacke, wird danach der gesamte Traffic zunächst durch das Netzwerk des Angreifers geleitet. Dieser hat damit freie Hand, weiteren Schaden anzurichten. Derartige Attacken funktionieren dadurch, dass das Schadprogramm versucht, sich mittels Nutzername und Passwort Zugang zum Router zu verschaffen. D-Link-Router seien dank proprietärem Design relativ schwer zu kompromittieren, betont Unternehmens-CTO AJ Wang. Mittels Captchas will man die Sicherheit aber weiter verbessern. Diese Bildrätsel werden bereits verbreitet eingesetzt, um ähnliche automatisierte Angriffe im Web zu bekämpfen. Die Idee ist, die Eingabe menschlicher Nutzer von computerisierten Eingaben zu unterscheiden. Damit will D-Link die Router vor automatisierten Manipulationen schützen. Die Frage ist allerdings, ob und wie lange diese Maßnahme wirklich greifen kann. Denn als Schutz vor Spammern in Foren oder bei Webmail-Angeboten sind Captchas umstritten. Manche Experten sehen die Bildrätsel als mittlerweile fast wirkungslos auch gegen automatisierte Angriffe (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/081013028/ ). D-Link bietet für Kunden in Nordamerika bereits Captcha-Upgrades für eine Reihe gängiger Router-Modelle an. Dazu, ob oder wann diese Sicherheitserweiterung auch im deutschen Sprachraum angeboten wird, liegen noch keine Informationen vor. (Ende)

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Thomas Pichler email: pichler@pressetext.com Tel. +43-1-81140-303


Mai 12 2009

Microsoft bestätigt Windows-7-Start für 2009

Vista-Nachfolger könnte früh im vierten Quartal erscheinen

Windows 7: Start für 2009 beestätigt (Foto: microsoft.com)

Los Angeles (pte/12.05.2009/10:25) - Im Rahmen der gestern, Montagabend, gestarteten Microsoft-Technologiekonferenz TechEd North America 2009 http://www.msteched.com hat das Unternehmen definitiv bestätigt, dass der allgemeine Start des Vista-Nachfolgers Windows 7 noch für dieses Jahr geplant ist. Rechtzeitig zur Weihnachtssaison soll das neue Windows für Endkunden verfügbar sein. Darüber, ob das Betriebssystem noch vor dem vierten Quartal an den Start gehen könnte, will man bei Microsoft aber nicht spekulieren. “Das Wichtigste ist, die Qualität des Produkts sicherzustellen”, betont Microsoft-Sprecher Herbert Koczera gegenüber pressetext. Denn ein nach Ansicht des Unternehmens unverdientes Negativ-Image wie bei Vista will man vermeiden. “Aufgrund erster Release-Candidate-Tests und dem ausführlichen Feedback unserer Partner ist Windows 7 auf Schiene für eine Verfügbarkeit zu den Feiertagen”, sagte Bill Veghte, Senior Vice President Windows Business bei Microsoft, in seiner TechEd-Keynote. Dass ein geplanter Windows-7-Start für 2009 damit offiziell bestätigt wurde, ist für Branchenkenner freilich keine große Überraschung. Beispielsweise hat IDC-Analyst Rüdiger Spies im Januar gegenüber pressetext betont, dass Microsoft einen möglichst frühen Start von Windows 7 anstreben werde ( http://pressetext.com/news/090107020/ ). Wie ebenfalls erwartet möchte Microsoft aber nichts überstürzen, sondern im Zweifel eher auf eine etwas längere Testphase setzen. “Die allgemeine Verfügbarkeit von Windows 7 wird aus unserer Sicht ins vierte Quartal 2009 fallen”, bestätigt Koczera. Während das britische Technikportal Pocket-lint bereits Ende April unter Berufung auf einen Acer-Mitarbeiter den 23. Oktober als definitives Erscheinungsdatum kolportiert hat, will sich Microsoft aber noch nicht auf einen konkreten Termin festlegen. Dieser werde auch vom weiteren Verlauf der Release-Candidate-Tests abhängen, so Koczera. Es sei aus heutiger Sicht aber durchaus denkbar, dass das neue Windows bereits früh im vierten Quartal in Endkundenhände gelangt. Dementsprechend wäre es möglich, dass Windows 7 noch im Sommer an OEMs ausgeliefert wird. Das käme den Geräteherstellern im Netbook-Segment sicherlich gelegen. Immerhin hat beispielsweise Netbook-Vorreiter Asus immer wieder klar gemacht, dass man möglichst bald Windows-7-Netbooks anbieten möchte. Zur TechEd hat Microsoft auch einen Windows Server 2008 R2 Release Candidate http://www.microsoft.com/WindowsServer2008R2 . Die finale Version des Server-Betriebssystems soll nach Angaben des Unternehmens im gleichen Zeitrahmen wie Windows 7 veröffentlicht werden. (Ende)

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Mai 12 2009

Hacker attackieren US-Luftfahrtbehörde

Cyber-Angriffe nehmen zu - USA gehen in die Offensive

Cyber-Kriminelle verschaffen sich Zugang zur zivilen US-Luftfahrt (Foto: pixelio.de, tommyS)

Washington (pte/12.05.2009/13:26) - Hackern ist es in den vergangenen Jahren mehrfach gelungen, in Systeme der zivilen US-Luftfahrt einzudringen. Insbesondere die Netzwerke der Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) http://www.faa.gov dürften beliebte Angriffsziele für Cyber-Kriminelle bieten. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf einen Prüfbericht des US-Verkehrsministeriums berichtet, wurden nach wiederholten Attacken insgesamt 763 potenzielle Gefahrenquellen entdeckt, die Hacker zum Einstieg in die Computersysteme der Behörde nutzen können. Im Zuge der weitreichenden Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur steige das Risiko weiterer Cyber-Angriffe bei der FAA. Nach vermehrten Berichten über erfolgreiche Hacks in kritische Systeme wie zuletzt etwa in Schaltzentralen des US-Stromnetzes oder das Kampfjetprojekt “Joint Strike Fighter” des Verteidigungsministeriums (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090421034/ ) will die Regierung den Schutz eigener digitaler Netzwerke erhöhen. Das dafür vorgesehene militärische Kommando soll allerdings auch in die Offensive gehen. “Es ist verständlich und auch empfehlenswert, dass sich gerade Regierungen vor Cyber-Angriffen schützen möchten. Allerdings hat alles seine Grenzen”, meint Marco Preuß, Technical Consultant von Kaspersky Lab http://www.kaspersky.com , gegenüber pressetext. Die Maßnahmen der Behörden sollten dem Experten zufolge in einem gewissen Rahmen bleiben, was etwa den Aufwand an Steuergeldern anbelangt. Allein innerhalb eines halben Jahres haben Cyber-Attacken rund 100 Mio. Dollar an Pentagon-Mitteln verschlungen (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090408025/ ). Außerdem sei Angriff nicht immer die beste Verteidigung. “Schutz ist wichtig, eine Offensive kann jedoch zu einem Cyber-Krieg ausarten”, warnt Preuß im pressetext-Gespräch. Dennoch sollen durch das geplante Kommando der US-Streitkräfte nicht nur eigene Netzwerke geschützt, sondern auch gegnerische angegriffen werden. So sei vorgesehen, offensive Systeme zur Manipulation oder Deaktivierung feindlicher Infrastrukturen zu entwickeln. Dem Prüfbericht des US-Verteidigungsministeriums zufolge stellt besonders die zunehmende Vernetzung von IT-Systemen mit dem Internet eine Schwachstelle dar, die Angriffsflächen für Cyber-Attacken bietet. Hacker nutzen den Zugang etwa um schadhafte Software auf den Computern zu installieren oder vertrauliche bzw. geheime Daten zu entwenden. “Die Angriffe haben immer einen bestimmten Zweck wie etwa die Spionage. In den meisten Fällen steckt Geld dahinter”, betont Preuß. Im Fall der FAA ist Cyber-Kriminellen der Einbruch in administrative Systeme gelungen. Bei mehrfachen, voneinander unabhängigen Attacken verschafften sie sich Zutritt zur Flugplankoordination, rund 40.000 Passwörtern, E-Mail-Systemen sowie persönlichen Informationen von 48.000 FAA-Mitarbeitern oder erlangten die Kontrolle über das administrative Netz. Die Sicherheitsvorkehrungen der Behörde seien unzureichend, urteilt der Bericht. In Zukunft dürfte die Zahl der Cyber-Angriffe außerdem weiter steigen. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Manuel Haglmüller email: haglmueller@pressetext.com Tel. +43-1-811-40-315