Feb
28
2007
Energiesparende Technik mit On-The-Go-Funktion
NXP-Technik soll USB-Verbreitung am Handy steigern
Singapur/Wien (pte/28.02.2007/13:50) - Das Halbleiterunternehmen NXP Semiconductors http://www.nxp.com hat einen Transceiver für USB-Ports entwickelt, der speziell für den Einsatz in Handys konstruiert worden ist. Bislang scheuten Handyhersteller vor der Integration von USB in ihren Geräten zurück, da die Ports als zu sperrig und zu energiehungrig galten. “Wir haben unser Ultra Low Pin Interface speziell für Mobiltelefone weiterentwickelt. So kann sowohl Platz als auch Strom gespart werden”, erläutert Tee Chee Yen, Technischer Marketingmanager bei NXP, im Gespräch mit pressetext. Mit dieser Technik soll der Universal Serial Bus in Handys eine größere Verbreitung finden. Die USB-Technik stellte bisher portable, via Akku mit Energie versorgte Endgeräte wegen ihres kontinuierlichen Strombedarfs vor Probleme. USB-Geräte fragen ständig ab, ob sich an ihrem Port etwas getan hat. Dadurch sind sie Plug-and-Play-fähig und können im Betrieb miteinander verbunden werden. Der neue Transceiver aus dem Hause NXP stellt den elektrischen Teil des USB bis zum Steckverbinder dar. Die Datenübertragung und Protokollierung übernimmt der Prozessorteil in der Handy-Elektronik. Wird der Port nicht benutzt, soll er Strom von lediglich einem halben Mikro-Ampere aufnehmen. “Ist das Handy an einem PC angeschlossen, so stellt der Energiebedarf kein Problem dar, da das Gerät via Computer versorgt wird. Sobald es jedoch mit einem anderen USB-Gerät ohne Stromversorgung verbunden werden soll, müssen entsprechende Lösungen umgesetzt werden”, so Yen. Die Chips unterstützen alle relevanten USB-Funktionen von USB 1.1 bis 2.0 und auch “On-the-Go” (OTG) für die direkte Datenübertragung zwischen zwei Geräten. “Unsere technische Lösung ermöglicht es dem Handy, als Master zu agieren. Man kann es beispielsweise mit der Digitalkamera verbinden und die Bilder ohne Rechner direkt auf den internen Speicher des Mobiltelefons laden”, führt Yen aus. NXP liefert derzeit Muster der Komponenten an seine Kunden aus. Bis April 2007 soll die Serienfertigung aufgenommen werden. Preislich bewegen sich die Chips bei 1,10 Dollar. Yen geht davon aus, dass die ersten Geräte mit der NXP-Technologie in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres auf den Markt kommen. (Ende)
Aussender: pressetext.austria Redakteur:
Andreas List email: list@pressetext.com Tel. ++43-1-81140-313
no comments | posted in Computer/Telekommunikation
Feb
28
2007
Deutschland und Österreich als Pilotländer
Lenovo greift Privatkundenmarkt an (Foto: lenovo.at)
Wien (pte/28.02.2007/13:38) - Zwei Jahre nach der Übernahme der PC-Sparte von IBM macht der chinesische Computerkonzern Lenovo nun auch auf dem europäischen Verbrauchermarkt mobil. Ab Mitte März sollen die Consumer-Modelle der Reihe 3000 K erhältlich sein, teilte Lenovo heute, Mittwoch, mit. Als Pilotländer für seine Produktoffensive am Privatkundenmarkt hat Lenovo Deutschland und Österreich auserkoren. Noch in diesem Jahr will Lenovo neben den jetzt vorgestellten Desktops auch im Notebookbereich punkten. Neue Modelle könnten in einigen Monaten auf den Markt kommen, heißt es aus dem Unternehmen gegenüber pressetext. Die neue K-Linie umfasst vier Desktop-PCs im Tower-Format. Ein manueller Energieregler soll dazu beitragen, den Stromverbrauch - etwa bei Anwendungen mit geringerem Energiehunger wie der Textverarbeitung - zu drosseln. Darüber hinaus hat Lenovo alle Modelle seiner K-Reihe mit dem neuen Microsoft-Betriebssystem Windows Vista ausgestattet. “Wir erwarten großes Interesse. Die Modelle Lenovo 3000 K fallen durch ihr Design und ihre technischen Funktionen sofort auf”, meint Paul Suppan, Country General Manager von Lenovo Österreich. Die Desktops gehen inklusive Stereo-Boxen, Tastatur, Maus und Windows Vista ab 694 Euro über die Ladentische. Das Highend-Modell mit 500 Gigabyte Festplatte, zwei Gigabyte Hauptspeicher und TV-Tuner mit DVB-T soll zum Preis von 1.279 Euro in den Handel kommen. Die neuen Lenovo-Modelle für Privatkunden sollen ab 15. März bei lokalen PC-Fachhändlern, Lenovo-Stores und Online via http://www.buylenovo.at bzw. http://www.buylenovo.de verkauft werden. Weitere Vertriebskanäle sollen im Laufe dieses Jahres folgen. In Planung ist etwa die Präsenz in den Elektrogroßmärkten, wie es bei Lenovo auf Anfrage von pressetext heißt. Lenovo ist nach der Übernahme der IBM-PC-Sparte Ende 2004 (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=041208008 ) zum drittgrößten Computerkonzern der Welt aufgestiegen. Insgesamt beschäftigt Lenovo weltweit 19.000 Mitarbeiter. Laut einem Bericht der Hongkonger “South China Morning Post” sollen aber rund 1.000 Stellen vor allem in den USA und China gestrichen werden. Pro Jahr könnten so bis zu 175 Mio. Dollar (133 Mio. Euro) eingespart werden, schreibt das Blatt unter Berufung auf Insiderinformationen. Lenovo hat bisher zu den kolportieren Stellenstreichungen keine Stellung genommen. (Ende)
Aussender: pressetext.austria Redakteur:
Jörn Brien email: brien@pressetext.com Tel. +43-1-81140-318
no comments | posted in Computer/Telekommunikation
Feb
28
2007
Eiweiß-Molekül stabilisiert Reizübertragung
Erlangen (pte/28.02.2007/13:40) - Ein möglicher Auslöser der Muskelschwäche ist das Fehlen eines bestimmten Eiweiß-Moleküls. Wie ein internationales Forscherteam in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Genes & Development berichtet, erfüllt dieses Protein eine Schlüsselrolle bei der Reizübertragung zwischen Nerven und Muskeln. Bei Menschen, die von Muskelschwäche oder abnormer Ermüdbarkeit der Muskulatur betroffen sind, ist diese Weitergabe von Signalen gestört.
Die Wissenschaftler entdeckten die Bedeutung des Proteins, der Kinase CK2, in Versuchen mit Mäusen. In den Muskeln der Tiere fehlte dieses Eiweiß-Protein. Die Folge: Die Signalverarbeitung zwischen Nerven und Muskeln wurde so stark eingeschränkt, dass die Muskeln nur schwach reagierten. “Die Verbindung zwischen Nerven und Muskeln war ohne die Kinase CK2 nicht stabil genug”, sagt Projektleiter Said Hashemolhosseini von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg http://www.uni-erlangen.de/ im Gespräch mit pressetext. “Je älter die Mäuse waren, desto stärker waren sie auf die Funktion des Eiweiß-Moleküls in der Muskulatur angewiesen.” Sollten diese Beobachtungen auch auf den Menschen übertragbar sein, könnte dies erklären, warum manche Fälle der Muskelschwäche erst mit zunehmenden Alter auftreten.
“In einem nächsten Schritt untersuchen wir nun, ob die Veränderungen der Kinase CK2 auch bei Menschen mit bisher ungeklärten Fällen von Muskelschwäche oder anormer Ermüdbarkeit auftreten”, sagt Hashemolhosseini. “Sollten solche Veränderungen, etwa in Bezug auf die Menge oder die Aktivität des Eiweißmoleküls in Menschen mit Muskelerkrankungen tatsächlich verändert sein, würde dies einen neuen Therapieansatz für Muskelschwäche liefern.”
In Deutschland sind etwa acht Prozent der Bevölkerung von Muskelschwäche betroffen. Durch die Störung der Reizübertragung zwischen Nerven und Muskeln erreichen die Anweisungen des Gehirns die Muskelzellen nicht mehr. Im schlimmsten Fall kann diese Blockade der Muskelrezeptoren Lungenversagen verursachen.
(Ende)
Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:
Christoph Marty email: marty@pressetext.com Tel. +43-1-81140-111
no comments | posted in Forschung/Technologie
Feb
28
2007
Überarbeitete Version vernichtet sämtliche Surfspuren
Browzar unterstützt nun auch Tabs (Foto: browzar.com)
London (pte/28.02.2007/12:33) - Mit einer überarbeiteten Version des Minibrowsers Browzar http://www.browzar.com hat sich das britische Entwicklerteam rund um IT-Guru Ajaz Ahmed zurückgemeldet. Mit der neuen Version sollen in erster Linie Kinderkrankheiten des Projekts aus der Welt geschafft werden. Zudem wurden auch Funktionalitäten integriert, die von Anwendern nach dem Erscheinen gefordert wurden. Browzar war im September vergangenen Jahres angetreten, um Anwendern ein anonymes Surfvergnügen zu ermöglichen. Besuchte Seiten, Formulardaten und Cookies werden nicht im Cache gespeichert und auch die sonst obligatorischen History-Verläufe fallen bei dem rund 200 Kilobyte kleinen Gratisbrowser weg. Kurz nach dem Erscheinen war das Entwicklerteam allerdings unter heftigen Beschuss geraten. “Besonders die Hightech-Community hat Browzar überhaupt nicht gemocht”, verrät Ahmed im pressetext-Interview. Kritisiert wurde unter anderem, dass Browzar auf der Architektur des Internet Explorers aufbaut und sich dadurch über Umwege auch Surfspuren im IE-Cache finden lassen (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=060904016 ). “Wir haben die Kritikpunkte ernst genommen und dafür gesorgt, dass etwaige Spuren noch besser verwischt - sprich überschrieben und gelöscht werden”, so Ahmed weiter. Cookies werden nun überhaupt ignoriert, ein Informationsfenster zeigt zudem beim Schließen des Browsers die Erledigung der Löschprozesse übersichtlich an. Ahmed zufolge sei man von den heftigen positiven wie negativen Reaktionen gleichermaßen überrascht worden. “Die Kritiker haben vielleicht auch übersehen, dass es uns nie um einen vollwertigen Browser-Ersatz gegangen ist, sondern um die Möglichkeit, dass Anwender ohne großen Aufwand ihre Privatsphäre im Netz wahren können”, erklärt Ahmed. Das betreffe den Familien-PC gleichermaßen wie die Nutzung fremder PCs bei Bekannten oder in Internet-Cafés. Die Browzar-Verwendung für das folgenlose Konsumieren von Erwachseneninhalte im Netz sieht Ahmed aber nicht als einzige Einsatzmöglichkeit. So könne auch das nachvollziehbare Recherchieren von Krankheiten oder Jobangeboten zu unangenehmen Konsequenzen führen. Anwender hätten gar berichtet, dass Kinder über die Surfspuren der Eltern über deren bevorstehende Scheidung oder psychische Probleme erfuhren, so Ahmed. Mit der neuen Version 1.3.0, die neben Tabbed Browsing auch eine frei wählbare Startseite und Shortcut-Funktionalitäten integriert, ist die Entwicklung des Minibrowser aber noch nicht abgeschlossen. So hat Ahmed gegenüber pressetext angekündigt, dass noch im Laufe dieses Jahres weitere Versionen für die Sprachen Deutsch, Französisch, Spanisch und Chinesisch veröffentlicht werden. Ahmed zufolge plant das Entwickler-Team zudem, entsprechende Schnittstellen (APIs) zu veröffentlichen, die für das Programmieren von Zusatz-Plug-ins verwendet werden können. Bei der Verbreitung des Browsers setzt Ahmed vor allem auf Mundpropaganda. Finanziert wird das Geschäftsmodell durch die Einbindung von Suchmaschinen-Anbieter Ask.com und den dort publizierten Werbelinks. (Ende)
Aussender: pressetext.austria Redakteur:
Martin Stepanek email: stepanek@pressetext.com Tel. +43-1-81140-308
no comments | posted in Computer/Telekommunikation
Feb
28
2007
Technologie soll Renaissance der Fotoausarbeitung bringen
Sandisk arbeitet an günstiger, einmal beschreibbarer Speicherkarte
Milpitas, Kalifornien (pte/28.02.2007/12:30) - Der Speicherspezialist Sandisk http://www.sandisk.com arbeitet an einer Speicherkarte, die nur einmal beschreibbar ist. Dieser neue Speichertyp soll zur Langzeitarchivierung genutzt werden und in Fotokameras das digitale Pendant zum analogen Film darstellen. Wie Sandisk-Manager im Rahmen eines Analystengesprächs angekündigt haben, eignen sich die Speicherkarten optimal zur Langzeitarchivierung. Sie weisen einen Lebensdauer von 100 Jahren auf, berichtet das US-amerikanische PC Magazine. Einsatzgebiet könnten unter anderem auch Digitalkameras sein. Greg Rhine, Leiter der Consumer-Produktabteilung bei SanDisk, spricht von einem “neuen, digitalen Film”.
Laut Rhine strebe man damit eine vollkommen neue Produktkategorie an. Mitte 2007 sollen die Produkte auf den Markt kommen. Die entwickelten WORM-Speichermedien (Write once, read multiple times) sollen deutlich billiger sein als die wiederbeschreibbaren Flash-Memory-Karten. Sie bieten dem Kunden eine Reihe von Anwendungsmöglichkeiten. Laut Sandisk würden die WORM-Speicher derzeit in Kooperation mit einem Händler gestestet. Weitere Handelsriesen wie Wal-Mart würden sich begeistert über die Sandisk-Entwicklung zeigen. Mit den Speichermedien sollen wieder Kunden für die Fotoausarbeitung gewonnen werden, hoffen die Märkte. “Die Technik spart den PC aus. Man macht Fotos, lässt sie entwickeln und hebt die Speicherkarte einfach auf. Die Daten sind dauerhaft gespeichert und können nicht überschrieben werden”, erklärt Rhine.
Mit technischen Details hielt sich der Sandisk-Manager zurück. Allerdings dürfte die Speichertechnik von Matrix Memory Technology stammen. Sandisk hatte das Unternehmen Ende 2005 übernommen. Matrix wurde 1998 gegründet und war auf dreidimensionale Schaltkreise spezialisiert, die sich nur einmal programmieren lassen. Mehrere Speicherschichten werden dazu auf ein Siliziumsubstrat aufgetragen. Einmal programmiert können die Informationen jedoch nicht mehr verändert werden. Die Technik kommt dort zur Anwendung, wo die Daten definitiv nicht mehr geändert werden müssen. Sie zeichnet sich durch eine lange Lebensdauer und die deutlich günstigeren Herstellungskosten gegenüber Flash aus.
Die Produktankündigung kommt in einer für Sandisk turbulenten Zeit. So wurde kürzlich der Abbauf von 250 Stellen angekündigt, um am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070220003 ). Mit dem neuen Produkt will man seinen Marktanteil weiter ausbauen. Weiters will man von einem Unternehmen mit “Fast-Follower”-Strategie zu einem Unternehmen mit Innovationsgeist werden, so der Sandisk-Manager. (Ende)
Aussender: pressetext.austria Redakteur:
Andreas List email: list@pressetext.com Tel. ++43-1-81140-313
no comments | posted in Computer/Telekommunikation