Jun
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2007
Softwareprogrammierung größte Hürde bei Parallel-Architektur
Herkömmliche Bauteile für Desktop-Supercomputer (Foto: eng.umd.edu)
College Park (pte/30.06.2007/13:50) - Die Ära des Supercomputing auf dem Desktop ist nicht mehr aufzuhalten. An der University of Maryland http://www.eng.umd.edu wurde unter der Leitung von Uzi Vishkin ein Single-Chip-Prototyp entwickelt, der mit 64 parallel geschalteten Prozessoren ausgestattet ist. Während für den restlichen Desktop-PC Standardkomponenten verwendet wurden, hat das Team um Vishkin sich vor allem mit den architektonischen Anforderungen auseinandergesetzt, die ein derartiger Supercomputer-Chip an Software-Programmierer stellt. Komplexe Algorithmen und Hardware-Technologien sollen garantieren, dass die Programmierung für den Desktop-Supercomputer nicht zur unlösbaren Aufgabe verkommt. “Durch Miniaturisierungsprozesse können schon in wenigen Jahren bis zu 100 Prozessorkerne auf einen Chip gepackt werden. Weitaus problematischer ist es allerdings, die Anwendersoftware an die parallelisierten Rechenprozesse anzupassen”, meint Siegfried Benkner, Leiter des Instituts für Computerwissenschaften an der Universität Wien http://www.ifs.univie.ac.at , im Gespräch mit pressetext. Bei Multi-Core-Architekturen zeige sich zwar die Tendenz, dass die einzelnen Prozessorkerne im Vergleich zu den jetzigen High-end-Prozessoren einfacher aufgebaut seien. Das Programmieren für parallele Rechenabläufe gestalte sich aber als äußerst komplexes und aufwändiges Unterfangen, so Benkner. Als zusätzliches Manko gilt, dass die Standardisierung von Programmiersprachen für parallel rechnende Multicore-Architekturen noch in den Kinderschuhen steckt. Gleichzeitig ist mittlerweile auch den großen Technologie- und Software-Konzernen klar, dass der Einzug multipler Prozessorkern-Architekturen im Desktop- und Laptopbereich nur mehr eine Frage der Zeit ist. Sony hat mit der Markteinführung der Playstation 3 bereits ein Gerät auf den Massenmarkt gebracht, das mit einem IBM Powerprozessor und acht Spezialcores für aufwändige Grafikprozesse ausgestattet ist. Aber auch hier gilt: “So neu das Chipdesign, so elementar sind derzeit noch die Programmierungen. Es gibt kaum einen Videogame-Hersteller, der die Möglichkeiten derzeit auch nur annähernd ausschöpft”, so Benkner. An der Universität wird die Konsole daher immer wieder auch als Studienobjekt herangezogen. (Ende)
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Martin Stepanek email: stepanek@pressetext.com Tel. +43-1-81140-308
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Jun
30
2007
iSuppli: Marktvolumen erreicht 44 Mrd. Dollar bis 2011
Umsatz mit Video-Diensten steigt 2011 auf weltweit 15 Mrd. Dollar (Foto: nokia.com)
El Segundo (pte/30.06.2007/13:40) - Der globale Markt für mobile Inhalte wird bis 2011 auf ein Volumen von 44 Mrd. Dollar anwachsen. Gegenüber 2007 wird sich der weltweite Umsatz demnach mehr als verdoppeln, berichten die Marktforscher von iSuppli http://www.isuppli.com . Angetrieben wird das Wachstum vor allem vom mobilen Video-Markt. Zwar entwickle sich der Markt erst langsam, biete aber das größte Potenzial. Das Marktvolumen wird in diesem Bereich laut iSuppli von derzeit einer Mrd. Dollar auf sechs Mrd. Dollar in 2008 klettern. Der Umsatz mit Klingeltönen wird in den nächsten Jahren dagegen deutlich abnehmen.
Der Mobile-Content-Markt wird zwar in den nächsten Jahren deutlich wachsen. Trotzdem bleibt er sehr geteilt, große regionale Unterschiede treten auf. Innerhalb Asiens weist demnach Indien die höchste durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (Compound Annual Growth Rate, CAGR) beim Daten-Umsatz im non-messaging-Bereich auf (40,4 Prozent). Am amerikanischen non-messaging-Markt führt Brasilien beim Daten-Umsatz mit einer CAGR von 41 Prozent. Unter den Westeuropäischen Staaten liegt Italien in diesem Geschäftssegment an erster Stelle, die CAGR beträgt hier rund 29 Prozent. Noch stellen Klingeltöne das stärkste italienische Wachstumssegment dar, bis 2011 werden sie jedoch vom mobilen Videomarkt überholt. Weltweit soll der Umsatz mit mobilen Video-Inhalten bis 2011 auf 15 Mrd. Dollar ansteigen.
Das Wachstum bei Klingeltönen schwächt hingegen in den nächsten Jahren ab. Während der europäische und asiatische Markt bereits einen hohen Reifegrad erreicht haben, ist in Nordamerika noch eine moderate Wachstumsrate festzustellen. 2011 werden China, Großbritannien, Italien, Japan und die USA die fünf stärksten Klingelton-Märkte sein. Die meisten anderen nationalen Märkte werden ihren Höhepunkt dagegen 2011 bereits hinter sich haben. Auch das Wachstum am Mobile-Games-Markt wird bis 2011 deutlich zurückgehen. Dies wird vor allem in Asien spürbar sein.
“Der Umsatz mit Daten und Content ist der Lebensretter, an den sich Netzwerkbetreiber klammern”, erläutert iSuppli-Analyst Mark Kirstein eine Gemeinsamkeit der vom Marktforschungsinstitut untersuchten 20 Netzwerkbetreiber. Demnach erwirtschaften diese bereits 20 Prozent ihres Gesamtumsatzes mit Datendiensten, bei drei Betreibern liegt der Anteil bei 30 Prozent. Die verstärkte Konzentration auf Datendienste soll vor allem den Rückgang der Gesprächsumsätze kompensieren. So nahm aufgrund dieser Entwicklung der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (Average Revenue Per User, ARPU) innerhalb des vergangenen Quartals deutlich schneller ab, als in den Quartalen zuvor, berichtet iSuppli. Im ersten Quartal 2007 fiel der ARPU im Segment Voice demnach um sechs Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2006. Gleichzeitig stieg der ARPU mit mobilen Daten-Diensten um ein Prozent. (Ende)
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Jun
30
2007
Unterstützung des Kinder- und Jugendzentrums Tarrafal auf Cabo Verde
“Kleiner Rabe” ist eines der vielen Motive (Foto: goodshirt)
Wien/Cabo Verde (pte/30.06.2007/06:45) - Unter dem Motto “Gute Shirts für einen guten Zweck” http://www.goodshirt.net.tf/ unterstützt die Wienerin Liz Zimmermann seit 2002 das Projekt “Kinder- und Jugendzentrum Tarrafal” auf Cabo Verde http://deltacultura.org/at/ . Im Zentrum dabei stehen selbst gestaltete T-Shirts, von deren Verkaufspreis mehr als die Hälfte direkt an das Projekt gehen, nur die Produktionskosten müssen gedeckt werden. “Bisher haben wir rund 700 T-Shirts verkauft und konnten so rund 7.500 Euro für das Projekt aufbringen”, so Liz Zimmermann im Gespräch mit pressetext. Wie viele Projekte dieser Art hat auch das Kinder- und Jugendzentrum Tarrafal ganz klein begonnen und ist im Laufe der Jahre gewachsen. Nach einigen Reisen nach Cabo Verde sind Zimmermann das Land und seine Bewohner ans Herz gewachsen. “Wie immer ist auch bei diesem Projekt das nicht vorhandene Geld der limitierende Faktor. Daher hatte ich die Idee, dass man nicht nur Spenden erbitten sollte, sondern dass die Menschen einen Anreiz in Form von T-Shirts haben sollen”, so Zimmermann. Kurz vor Weihnachten 2003 kam dann die erste Kollektion von Shirts mit Sportmotiven heraus - die Aktion wurde ein voller Erfolg. Verkauft wurde zunächst im Bekanntenkreis und über die Webseite. “Die Motive denke ich mir aus, die Produktion findet in einer Werkstatt bei Wien bei einer Freundin statt. Sie kommt mir im Preis entgegen und leistet somit ihren Beitrag zur Entwicklungshilfe”, führt Zimmermann aus. Bei diesem Projekt werden Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien und Straßenkinder mit Betreuung, Anregung sowie Berufsausbildung (Tischler, Schneider, EDV) unterstützt. Im Zentrum gibt es außerdem eine Fußballschule, eine Tanzgruppe, Alphabetisierungskurse, Sprachkurse sowie Aufgabenbetreuung. Weitere Projekte sind bereits in Planung: Ein Ausbildungslehrgang zum Mediengestalter befindet sich gerade in Vorbereitung. Derzeit wird noch eine Finanzierung über Patenschaften für Ausbildungsplätze gesucht. Das Projekt “Terra Preta” (Schwarze Erde) versucht, eine Erdmischung nach einem Indiorezept herzustellen, mit der die Gemüseproduktion stark verbessert werden kann. (Ende)
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Michael Fiala email: fiala@pressetext.com Tel. +43-1-81140-303
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Jun
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2007
Dokumentenschutz mit PC, Drucker und spezieller Software
Bangalore (pte/30.06.2007/06:35) - Der Elektronikkonzern Hewlett-Packard http://www.hp.com entwickelt unter dem Namen “Trusted Hardcopy” eine Technik, mit der Papierdokumente mithilfe von Barcodes fälschungssicher gemacht werden sollen. Einige Unternehmen arbeiten an Methoden, um Dokumente vor Fälschungen zu schützen und setzen dabei auf Wasserzeichen, Hologramme, RFID-Chips oder unsichtbare Tinte (pressetext berichtet: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070531030 ). Während diese Techniken zumeist aufwendig umzusetzen und technisch komplex sind, will HP dabei einen einfachen Weg gehen, der für die Massenanwendung tauglich und vor allem günstig zu implementieren sein soll.
Für den Einsatz von Trusted Hardcopy sind üblicherweise in Büros vorhandene Geräte wie Computer, Drucker und Scanner sowie eine spezielle Software nötig. Auf die zu schützenden Dokumenten wird ein Barcode aufgedruckt, der als eine Art digitale Signatur fungieren soll. Dieser gedruckte Code enthält in verschlüsselter Form die persönlichen Daten des rechtmäßigen Besitzers des Dokuments. Des Weiteren können all jene Informationen im Barcode abgespeichert werden, die auch das Dokument selbst enthält. Somit ist das Papier nicht nur geschützt sondern auch vollständig maschinenlesbar.
Entwickelt wird Trusted Hardcopy in den HP-Forschungslabors in Indien und soll unter anderem auch dort bevorzugt Anwendung finden. “Indien ist einer der am stärksten wachsenden Märkte für HP”, wird Anjaneyulu Kuchibhotla, Chef des indischen HP-Labors vom Wall Street Journal zitiert. Die Gruppe der potenziellen Abnehmer von Computern liege hier bei 900 Mio. Konsumenten. Allerdings gibt es in Indien eine äußerst starke Bürokratie und für sehr viele Wege benötigt man das richtige Formular. Damit einher geht auch der florierende Schwarzmarkt für gefälschte Dokumente. “Wir sind überzeugt, dass Papierformulare nicht verschwinden werden”, so Kuchibhotla. “Daher versuchen wir, die Entwicklungen der Technik mit jenen am Papiersektor zu verbinden.”
Ziel von HP sei es, den mit Papierdokumenten einhergehenden Aufwand zu reduzieren und die Formulare gleichzeitig fälschungssicher zu machen. Der verwendete Barcode nimmt auf dem A4-Blatt etwa die untersten zwei Zentimeter in Anspruch. Anwendung soll Trusted Hardcopy bei Geburtsurkunden, Führerscheinen, Eigentumsurkunden sowie bei Personalausweisen finden. (Ende)
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Andreas List email: list@pressetext.com Tel. +43-1-81140-313
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Jun
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2007
Transparentes Material ermöglicht Nutzung von 50 Schichten
500-Gigabyte-Disk in Aussicht (Foto: tu-berlin.de)
Berlin (pte/29.06.2007/13:50) - An der Technischen Universität Berlin wurde ein optisches Speichersystem entwickelt, mit dem bis zu 500 Gigabyte an Daten auf eine Disk geschrieben werden können. Im Gegensatz zu anderen holografischen Lösungen knüpfen die Berliner Forscher aber an bestehende HD-DVD- und Blu-ray-Technologien an. Das Beschreiben und Auslesen erfolgt über herkömmliches Laserlicht und auch bei der Größe entscheiden sich die neuen Disks nicht vom derzeit gängigen Industriestandard. Der Unterschied liegt in der beschreibbaren Tiefe des Mediums. Während HD-DVDs und Blu-ray-Disks nur auf wenigen übereinander gelagerten Schichten beschrieben werden können, sind die Möglichkeiten des neuen holografischen Mediums weitaus größer. “Der Einsatz fotoempfindlicher Polymere sorgt für die notwendige Transparenz des Materials, damit das Laserlicht in tiefer liegende Schichten vordringen kann”, erklärt Susanna Orlic, Leiterin des auf den Namen “Microholas” getauften Projekts http://www.physik.tu-berlin.de/microholas , im pressetext-Interview. Beim aktuellen Prototyp schafften die Wissenschaftler insgesamt 50 gestapelte Datenebenen sowie die Rekordspeicherdichte von 500 Gigabyte auf einer handelsüblichen Disk mit zwölf Zentimeter Durchmesser. In den nächsten zwei bis drei Jahren rechnen die Forscher damit, den Wert auf über ein Terabyte Speicher verdoppeln zu können. Bewerkstelligt werden soll das unter anderem mit dem Wechsel von grünem zu blauem Laserlicht. Im selben Zeitraum ist auch die Markteinführung des neuen Mediums geplant, für die noch entsprechende Marktplayer gewonnen werden müssen. “Unsere Entwicklung ist die einzige auf der Welt, die etablierte DVD-Technologien mit der Holografie verknüpft”, zeigt sich Orlic zuversichtlich, einen neuen Industrie-Standard etablieren zu können. Die Einführung neuer Geräte gestaltet sich insofern als einfach, da die Technologie problemlos mit bestehenden HD- und DVD-Systemen kompatibel ist. “Ein Lese- und Schreibgerät für die holografische Disk kann dann auch zum Auslesen und Beschreiben von HD-DVDs, Blu-ray-Disks, DVDs und CDs eingesetzt werden. Herstellungskosten sowie Größe und Gewicht des Geräts sind ebenfalls mit aktuell etablierten Geräten vergleichbar”, so Orlic gegenüber pressetext. (Ende)
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