Jun 30 2008

Gerücht: Asus bringt weitere EeePC-Modelle

Große Tastatur bei kompaktem Bildschirm

EeePC 900: In Deutschland gerade erst gestartet - doch bald ein Auslaufmodell? (Foto: asus.com)

Taipeh (pte/30.06.2008/13:50) - Die EeePC-Familie aus dem Hause Asus bekommt erneut Zuwachs. Die beiden neuen Modelle 904 und 905 werden Displays mit der für die 900er-Familie typischen Größe von 8,9 Zoll mit größeren und damit benutzerfreundlicheren Tastaturen kombinieren. Das berichtet das Branchenportal DigiTimes. Als Rechenherz der neuen Geräte sollen Atom-Prozessoren aus dem Hause Intel schlagen, eventuell werden auch weitere technische Spezifikationen angepasst. Die neuen Modelle könnten die bisherigen Geräte der 900er-Serie ablösen, die in Deutschland erst letzte Woche mit dem EeePC 900 ihren offiziellen Marktstart hatte. Größere Tastaturen für höheren Bedienkomfort bei EeePCs hat Asus bereits Anfang des Monats auf der Computex Taipeh vorgestellt. Bei der dort gezeigten 1000er-Familie wurde die größere Tatstatur jedoch mit Zehn-Zoll-Displays kombiniert. Die neuen Modelle sollen nun ein der 100er-Familie ähnliches Chassis in Verbindung mit den kompakteren Bildschirmen verwenden, um der 900er-Familie größere Keyboards zu bescheren. Statt Celeron-Prozessoren wie beim EeePC 900 werden ebenso wie beim auf der Computex angekündigten Modell 901 Atom-CPUs zum Einsatz kommen. Das Unternehmen evaluiere auch weitere Änderungen vorzunehmen, insbesondere an der Batterie und der Speicherkapazität, so DigiTimes. Die beiden neuen Modelle sollen sich preislich im gleichen Bereich bewegen wie die aktuellen Vertreter der 900er-Serie und könnte diese langfristig ablösen. Eventuell werden der in Deutschland erst in diesem Monat gestartete EeePC 900 und das Modell 901 bei reduziertem Preis komplett abverkauft. Alternativ dazu sei denkbar, dass die Geräte weiterhin auf dem Markt bleiben, als Konkurrenz zu Acers auf der Computex vorgestelltem Aspire One (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=080603024 ). Seitens des Unternehmens heißt es auf Anfrage von pressetext, dass ein Ausbau der EeePC-Familie in diesem Jahr definitiv geplant ist. Konkrete Angaben zu einzelnen Modellen oder deren Verfügbarkeit in verschiedenen Märkten könnten derzeit nicht gemacht werden. Fest stehe aber, dass bei der EeePC-Familie auf absehbare Zeit im Bereich der Betriebssysteme zweigleisig gefahren wird. Neben Linux wird vorläufig Microsofts Windows XP weiterhin angeboten. Somit wird Asus Microsofts Ausnahmeregelung nutzen, die eine Auslieferung von Netbooks mit XP bis 2010 erlaubt. Bei normalen PCs dagegen ist heute, Montag, der offiziell letzte Verkaufstag für Systeme mit vorinstalliertem XP. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Thomas Pichler email: pichler@pressetext.com Tel. +43-1-81140-303


Jun 30 2008

Industrie-Allianz gegen “Patenttrolle”

Mitglieder setzen auf Kauf zum Schutz vor Klagen

Hightech: Häufig Grund für Patentstreitigkeiten (Foto: pixelio.de, Markus Hein)

New York (pte/30.06.2008/12:15) - Eine Reihe von Industrie-Schwergewichten, darunter Google und Hewlett Packard, formieren sich zum “Allied Security Trust”, der wichtige Technologie-Patente aufkaufen soll. Damit wollen die teilnehmenden Unternehmen verhindern, dass Immaterialgüterrechte in die Hände von “Patenttrollen” gelangen, die sie für Klagen verwenden könnten. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Materie vertraute Personen. Hintergrund der Allianz dürfte die steigende Zahl von patentbezogenen Rechtsstreitigkeiten in der Technologiebranche sein. Große Unternehmen sind immer wieder Ziel von millionenschweren Klagen. BlackBerry-Hersteller Research in Motion beispielsweise musste aufgrund einer Patentklage im Jahr 2006 über 600 Mio. Dollar berappen. Ebenfalls zum Allied Security Trust gehören werden unter anderem Cisco, Verizon Communications und Telefon AB L.M. Ericsson. Die teilnehmenden Unternehmen werden rund 250.000 Dollar bezahlen, um der Gruppe beizutreten und weitere fünf Mio. Dollar zu treuen Handen für zukünftige Erwerbungen hinterlegen. Durch den rechtzeitigen Ankauf wichtiger Patente im Technologiebereich soll verhindert werden, dass diese an Gruppierungen fallen, die als Rechteinhaber hohe Lizenzzahlungen fordern und auch vor Gericht ziehen könnten. Ein solches Vorgehen wird in der Branche immer häufiger. Patentbezogene Rechtsstreite seien gegenüber 1990 auf etwa das 2,5-fache gestiegen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf die Coalition for Patent Fairness. Der rechtzeitige Ankauf von wichtigen Technologie-Patenten hat das Potenzial, den Unternehmen viel Geld zu sparen. Anfang 2006 hat Research in Motion beispielsweise 612,5 Mio. Dollar an die Patentverwaltungsfirma NTP bezahlt, in einer Einigung zur Technologie zur Weiterleitung von E-Mails bei Handhelds. Aktuelle Patentstreite umfassen beispielsweise die Parallelisierungs-Techniken, die von Intel im Core-2-Duo-Prozessor genutzt werden und die Methoden, die Apple zur Verbreitung digitaler Medien über das Internet im Rahmen von iTunes verwendet. Auch in Europa kommt es mittlerweile zu Klagen mit hohem Streitwert. Die deutsche IP-Com hat im Januar eine Forderung von zwölf Mrd. Euro an Nokia gerichtet (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=080131034 ). (Ende)

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Thomas Pichler email: pichler@pressetext.com Tel. +43-1-81140-303


Jun 30 2008

Biometrische Volkszählung für afrikanische Pinguine

Englische Forscher entwickeln visuelles Überwachungssystem

Afrikanische Pinguine tragen ein individuelles Fleckenmuster auf ihrer Brust (Foto: P. Barham)

Bristol/London (pte/30.06.2008/11:15) - Wissenschaftler der University of Bristol http://www.bristol.ac.uk haben ein technisches Überwachungssystem entwickelt, dass es ermöglicht, die Bestandsgrößen und Populationsdynamik bei Pinguinen und anderen Arten zu ermitteln ohne sich den Tieren physisch nähern oder unmittelbar in ihren Lebensraum eingreifen zu müssen. “Bisher musste man Metallmarken mit einem ID-Code verwenden, um die Pinguine verfolgen zu können”, sagt Peter Barham, Entwickler des “Penguin Recognition System” http://www.spotthepenguin.com . Die Technologie der englischen Forscher hingegen basiert auf der Videoerfassung der charakteristischen Musterung der afrikanischen Pinguine. Da jeder Vogel ein anderes Muster aus schwarzen Flecken auf seiner Brust trägt, das sich während des gesamten Erwachsenenlebens nicht mehr verändert, können die Tiere einzeln identifiziert werden. “Das bedeutet, dass wir die Pinguine draußen in der Wildnis beobachten können, in Echtzeit und mit ziemlicher Genauigkeit”, so Barham. Das “Überwachungssystem”, das auf der Summer Science Exhibition http://www.summerscience.org.uk der Royal Society vorgestellt wird, soll verlässliche Daten über die Bestände und die sozialen Verhaltensweisen der afrikanischen Pinguine liefern, deren weltweiter Bestand auf weniger als 170.000 Exemplare geschätzt wird. Die Forscher haben sich zunächst auf eine rund 20.000 Tiere umfassende Gruppe auf Robben Island vor der Atlantikküste Südafrikas konzentriert. Mit konventionellen Markierungstechniken könne man aber nur einen kleinen Teil solch großer Gruppen erfassen, meint Barham. “Diese Bänder stehen zudem im Verdacht schädlich für die Tiere zu sein, die sie tragen. Wir wollten deshalb einen Weg finden, diese Vögel automatisch beobachten zu können ohne ihnen eine Schaden zuzufügen”, so der Physiker. “Wir haben dort eine Kamera aufgestellt, wo die Pinguine regelmäßig auf ihrem Weg zum oder vom Meer vorbeikommen”, erklärt Barham. “Jedes Bild, das die Kamera macht, wird an einen Computer zurückgesendet.” Die Software sei nun so eingestellt, dass sie erkennt, wenn sich ein Pinguin im Blickfeld der Kamera befindet und anhand des Fleckenmusters unterscheidet, ob es sich um ein bekanntes oder ein neues Tier handelt. Befindet sich ein bisher unerfasstes Tier im Sichtfeld, löst die Kamera aus und speichert eine Identifikationsnummer, Datum, Zeit und Sichtungsort. Vorausgesetzt die Aufnahmen sind gut genug, könne der einzelne Vogel mit einer Sicherheit von 98 Prozent identifiziert werden. Allerdings liegt in diesem Punkt auch der Wehrmutstropfen des Systems, denn bei schlechtem Licht oder Verdeckung von Tieren durch andere kann die Kamera nur wenig aussagekräftige Bilder liefern. Um dieses Hindernis zu überwinden, arbeitet das Team derzeit an der Kombination von intelligenten Kameras, die schwenk- und neigbar sind und zoomen können. “Einmal vollendet, werden diese Systeme die Genauigkeit, Quantität und Qualität von Populationsdaten revolutionieren, die Ökologen und Umweltschützern verfügbar sind”, sagt Barham. “Wir glauben, dass diese neue Technik es Biologen erlauben wird, viele Vertreter verschiedener Arten kostengünstig, schnell und automatisch zu identifizieren und über längere Zeit zu beobachten”, fügt Projektmitarbeiter Tilo Burghardt an. Generell sei die Technologie auf alle Arten anwendbar, die bestimmte individuelle Muster auf Haut, Fell oder Gefieder tragen. “Man muss das System nur darauf trainieren, eine bestimmte Tierart zu erkennen. Dann muss es die Flächen finden, wo die Musterungen voraussichtlich vorkommen und diese Informationen weiterverarbeiten”, so Barham. (Ende)

Aussender: pressetext.austria Redakteur:

Claudia Misch email: misch@pressetext.com Tel. +43-1-81140-316


Jun 30 2008

Imation bringt Flash Laufwerk in Büroklammern-Größe

Portable Speicher gewinnen an Beliebtheit

Nicht größer als eine Büroklammer ist das Flash Laufwerk (Foto: imation.de)

New York (pte/30.06.2008/06:10) - Imation bringt ein ultraleichtes USB Laufwerk auf den Markt. Bis zu 8 Gigabyte können auf dem winzigen Gerät gespeichert werden. Nicht größer als eine Büroklammer ist der Speicher, der 3,8 Zentimeter lang und 1,27 Zentimeter breit ist. Das Laufwerk wiegt außerdem nicht mehr als 30 Gramm. Damit ist das “Atom Flash Drive” das kleinste Gerät des Speichermedien-Herstellers Imation. Präsentiert wurde das Gerät vergangene Woche, berichtet Computerworld. Simple portable Speichermedien gewinnen derzeit an Popularität, da die Preise für USB Flash Laufwerke fallen. Mit steigender Beliebtheit dieser Geräte rechnen Analysten vor allem im Bereich der Unternehmenskunden. Mittelgroße und große Unternehmen könnten kleine Flash-Laufwerke verstärkt dazu nutzen, um Daten aufzubewahren und zu transportieren. Ein wichtiger Vorteil für Unternehmen ist auch die Möglichkeit, digitale Daten schnell zwischen Mitarbeitern transportieren und verteilen zu können. Dennoch besteht auch ein Sicherheitsrisiko, da tragbare Speichermedien nicht selten verloren gehen. Laut einer Umfrage unter Beschäftigten im IT-Bereich würden nur 25 Prozent der Angestellten ein verlorenes Flash-Laufwerk ihrem Vorgesetzten melden. Das Atom Flash Laufwerk ist in mehreren Versionen zwischen einem und acht Gigabyte erhältlich, deren Preis mit der Speicherkapazität steigt. Auch Modelle mit zwei und vier Gigabyte sind am Markt. Der Preis für das Laufwerk rangiert derzeit zwischen 18 und 100 US-Dollar. Sicherheitsrisiken sollen mit Passwortschutz und der Möglichkeit, das Laufwerk zu partitionieren, gemindert werden. Wer das Betriebssystem Windows Vista verwendet, kann das Gerät auch für ReadyBoost verwenden. Dabei fungiert das USB Flash Laufwerk als zusätzlicher Arbeitsspeicher. (Ende)

Aussender: pressetext.austria Redakteur:

Kristina Sam email: sam@pressetext.com Tel. +43-1-81140-319


Jun 28 2008

Einfache Bedienung steigert Erfolg von Produkten

Handhabung elektronischer Geräte für viele Menschen schwierig

Alzenau/Balingen/Berlin (pte/28.06.2008/13:45) - Das heikelste Stück Technik ist nach Erfahrung von Experten immer noch das User-Interface, die Benutzerschnittstelle. Dort, wo der Anwender das Gerät berührt, wo er Informationen abliest und eingibt, entscheidet sich, ob die Maschine das tut, was sie soll. Nicht, ob die Technik es kann, ist die Frage - sondern ob der Benutzer herausfindet, wie es geht: “Ich bin regelmäßig genervt, wenn ein Produkt mir suggeriert, dass ich zu dumm bin, es anzuwenden”, kritisiert die Ingenieurin Anett Dylla von der Beratungsfirma Mensch-Maschine-Technik http://www.mensch-marketing-technik.de . Es gibt Produkte, deren User-Interface durch vorbildliche Einfachheit überzeugt: Bügeleisen, Kaffeemaschinen, Haartrockner. Es gibt aber auch Geräte, die ihre Benutzer regelmäßig zu Schreikrämpfen, Verzweiflungsanfällen und ohnmächtiger Ergebenheit treiben. Berüchtigt sind Mobiltelefone bestimmter Hersteller, natürlich Computer und weltbekannte Betriebssysteme.

Viele Hersteller haben nach Meinung Dyllas bis heute nicht begriffen, wie wichtig die Bedienerfreundlichkeit ihrer Produkte für das Markenimage und die Kundenzufriedenheit ist. Der Medienwissenschaftler Norbert Bolz, Professor an der Technischen Universität Berlin http://www.medienberatung.tu-berlin.de , wirbt allerdings auch um Verständnis angesichts mancher Auswüchse an Zusatzfunktionen und Untermenüs. Denn gerade das Einfache ist inzwischen so schwer geworden: “Die Verführung durch die unendlich vielen technischen Möglichkeiten ist heute natürlich so groß wie nie zuvor. Deshalb gehört schon geradezu Askese dazu, auf irgend etwas verzichten zu können - sowohl als User zu verzichten auf das, was technisch möglich wäre mit einem bestimmten Gerät, aber vor allen Dingen natürlich auch als Ingenieur darauf zu verzichten, alles, was technisch möglich wäre, auch in ein bestimmtes Gerät hineinzubauen”.

Es sei ein Dilemma: Apparate, die weniger könnten als Konkurrenzprodukte, gelten bisweilen als technisch rückständig. Geräte, die zu viel können, sind im schlimmsten Fall unbrauchbar. Hinzu komme, dass es zwar ein User-Interface gibt - aber eine unüberschaubare Bandbreite an Kunden. Eine Lösung sind Menüs, so Bolz, die eine normale Ansicht und eine Expertenansicht haben, auf die man bei Bedarf umschalten kann. “So sind nur die Funktionen aufgelistet, die man auch wirklich sehen will. Generell gilt: Die Benutzeroberfläche muss klar gestaltet sein - und sie soll schön sein, damit sie Appetit auf die Anwendung macht. Ein intelligentes Nutzer-Interface gibt auf jeden Fall das Gefühl, man sei Herr der Technik, auch wenn man vielleicht in Wahrheit letztlich doch der Sklave der Maschine bleibt. Aber dieses Gefühl, man sei ein Souverän im Umgang mit den Technologien, ist unverzichtbar dafür, dass man Lust bekommt, sich auf die Möglichkeiten der Technik überhaupt einzulassen. Und meines Erachtens ist Lust der Königsweg zur Nutzung der modernen Technologien, was man übrigens an unseren eigenen Kindern am besten studieren kann.”

Bolz plädiert daher für Emotional Design, für ein Schnittstellendesign, das nicht allein ordentlich und übersichtlich ist, sondern beim Benutzer obendrein positive Gefühle weckt. Lange Zeit war dieser Trend auf die Konsumgüterindustrie beschränkt. Doch inzwischen habe die Entwicklung auch Investitionsgüter erfasst, sagt Dieter Conzelmann, verantwortlich für den Geschäftsbereich Industrie und Kennzeichnungssysteme bei Bizerba http://www.bizerba.de . “Lösungen für Privatkunden wie beispielsweise das iPhone oder der iPod von Apple haben Auswirkungen auf die Investitionsgüterindustrie.”

Vor etwa zwei Jahren hat Bizerba eine äußerst effektive Regel aufgestellt: Ingenieure gehen bei der Erstinstallation mit zum Kunden, damit sie dort lernen, wie der Bediener mit dem Gerät umgeht und welche Schwierigkeiten dabei auftreten. Das sei sehr heilsam gewesen, erläutert Conzelmann, der selbst jahrelang in der Entwicklung tätig war. Auf diese Weise kam man auch darauf, wie wichtig gerade in der Lebensmittelindustrie der Einsatz von Symbolen ist. “Ein gutes Beispiel ist der Grundpreis, den der Betreiber einer Anlage öfters wechseln muss. Da kann man eben anstelle des Textes ‘Grundpreisänderung’ einfach ein Symbol wie einen Geldschein oder eine Münze abbilden, die dann darstellt, dass es hier um einen Geldbetrag geht, ohne das Wort ‘Grundpreis’ zu verwenden”, so Conzelmann. Dylla hält das für einen guten Ansatz: “Durch Symbole komme ich schnell und stringent ans Ziel, ohne noch einmal 25 Schleifen zu drehen”. (Ende)

Aussender: pressetext.deutschland Redakteur:

Gunnar Sohn email: sohn@pressetext.com Tel. +49-228-6204474